lead-in

Rudimentäres Drumming mit der metrischen Modulation

-> zurück zu Motion on Drums

  • Rudimentäres Drumming mit metrischer Modulation

    Eine ausführliche Definition der metrischen Modulation im Kontext des 2. Teils von „Motion on Drums“ ist im Glossar auf der Seite 324 zu finden.
    (Hier unten als Bild)

    Die metrischen Modulation als rhythmische Konzept zu benutzen ist gleichermaßen eine traditionelle und moderne Herangehensweise, um Rhythmus zu erzeugen und zu verändern.

    Der Grundgedanke dabei:
    über die Bewegung zum Rhythmus. Das Urprinzip der metrischen Modulation.
    (→ Erkenntnis, S. 26)

    Und der zweite Gedanke:
    Als eine der verantwortlichen Triebkräfte der letzten instrumentalen Revolution auf dem Instrument Schlagzeug (und auch bei der ersten) ist die, in der Breite immer besser gewordene, technische Ausbildung und die dadurch verstärkte Anwendung des modulativen Drummings, also der Verwendung von Rudiments in der metrischen und rhythmischen Modulation.
    (→ Glossar, S. 330, Vorwort, S. 24)

    Woran kann man das festmachen?
    Für mich ist die schier unendlich anmutende Vielfalt von musikalischen Stilrichtungen und die hochgradig ausgeführte instrumentale Virtuosität und interpretatorische Persönlichkeit der ausübenden Drummer ein Resultat der zweiten instrumentalen Revolution.

    Was bedeutet das für den Schlagzeuger?
    Die bewussten Bewegungen (Rudiments) und das bewusste Denken (metrische Modulation) zum Metrum und Microtime der Musik verlangen vom Drummer einen hohen Grad an rhythmischer Auflösung sowie koordinativer und mentaler Unabhängigkeit. Ist diese allerdings erreicht, ist seine Wahrnehmung zum musikalischen Kontext größer und ermöglicht ihm mehr musikalische Interaktion, Reaktion, Kreativität und Disziplin.

    Die metrische Modulation als rhythmisches Konzept bedeutet übrigens nicht nur, dass man einen ‚7er‘-Paradiddle über die Microtime ‚3‘ spielen kann, sondern generell der bewusstere und unabhängigere Umgang mit Metrum und Bewegung.

    Der Song hat ein Metrum. Dem Metrum wohnt eine Microtime inne. Das ist eine musikalische Datenautobahn.
    Die bewussten Bewegungen (Technik und Inhalt, also Rudiments) werden auf dieser Musikautobahn platziert:
    _unabhängig zum Metrum und zur Song-Microtime-Länge und
    _beginnend auf allen Position der Song-Microtime und
    _unbeeindruckt von der rhythmischen Wirkung im musikalischen Kontext (Song-Microtime).

    Das gilt gleichermaßen für alle Bewegungsarten und Spielhaltungen.
    (→ Glossar, S. 314)

    Die Didaktik der metrischen Modulation in diesem Buch:
    1. das theoretische und praktische Studium (→ ab S. 281)
    2. ein erster modulativer Test (→ S. 285)
    3. die Beurteilung der eigenen motorischen Fähigkeiten für Stickings oder Rudiments (→ short summary – 1. Kapitel, S. 286)
    4. das modulative Spielen, das rudimentäre Denken und entschlüsseln von Noten(→ ab S. 286)
    5. das rudimentäre Drumming mit der metrischen Modulation in time 4/4-Takt (→ ab S. 302)
    6. Üben und Praxis (→ S. 309)

    Die Metrumkette als Methodik kümmert sich in der Phase I um das uniforme Erfassen von Bewegungen (Grundschlagtechniken, Schlagkombinationen, Instrumentierungen) und in der Phase II um die Verknüpfung jener zum musikalischen Kontext: Innerhalb von musikalischen Längen werden mit den erlernten Bewegungen auf den vorhandenen ‚2er+3er‘-Gruppen rhythmische Events erzeugt und schließlich auf eine konstante Microtime moduliert.

    Die Ökonomie, die es zu erkennen gilt: es gibt sieben musikalische Längen und vier Song-Microtimes und die metrische Modulation braucht pro Microtime nur einmal gelernt und begriffen zu werden. Die Regeln gelten dann für alle Rudiments aller GST und SK.

  • Motorik-Test

    Für diesen Inhalt wird das Passwort aus dem Buch benötigt.

    -> hier lang

  • Metrumkette, metrisch moduliert

    Für diesen Inhalt wird das Passwort aus dem Buch benötigt.

    -> hier lang